| Mulitrekking zu Berberdörfern. |
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Am Samstag
nachmittag kommen wir in
Marrakesch an, und unsere erste Fahrt mit den Taxi führt uns an den
Stadtmauern vorbei ins Hotel. Für die Wahl des Hotels spricht vor allem
die hervorragende Lage in Gehdistanz zum berühmten Platz Djemaa El Fnaa,
der uns sicher rasch in seinen Bann ziehen wird. Kein Zweifel: wir sind im
Orient. Um Gaukler,
Märchenerzähler, Artisten, um Musikanten, Feuerschlucker und Heiler
bilden sich größere oder kleinere Kreise von Interessierten, und es
überrascht beinahe, dass wir Touristen hier deutlich in der Minderzahl
sind. Der Djemaa El Fna war und ist ein Unterhaltungsforum für die
einheimische Bevölkerung. Wenn die Schlangenbeschwörer bei Sonnenuntergang
den Platz verlassen, werden täglich die vielen Garküchen aufgestellt und
erst spät in der Nacht wieder abgebaut - beides bereits ein Schauspiel für
sich. Sie bieten von Suppen bis gekochten Lammkopf alles mögliche.
Sonntag. In der
Früh verlassen wir Marrakesch per Bus oder Taxi und passieren einige
Ortschaften in der fruchtbaren Haouz-Ebene. Allmählich beginnt der Anstieg
auf den 2260 m hohen Paß Tizi
n´Tichka. Die Landschaft bietet grandiose Ausblicke in
feinabgestimmten Farbkompositionen. Wir sehen dunkelgraue, weiße, rote,
violette, sogar grünliche Felsgebiete, Felder, Flusstäler mit Oleander,
Erlen, Pappeln sowie Nadelwälder mit Aleppokiefern. Die Dörfer passen sich
ihrer Umgebung an, und man sieht sie oft erst spät: in einem Gebiet mit
ockerfarbener Erde sind sie ockerfarben, in einem Gebiet mit grauen Felsen
sind sie aus grauem Stein erbaut mit weiß umrandeten Fenstern. |