Trekking im Langtang-Tal, Himalayagebiet. 8.-22. Oktober 2011.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trekking in Nepal – das umfaßt natürlich eine Bandbreite von Extremsport bis zu Wanderungen. Mein Ziel war es, eine wirklich sportliche Herausforderung in einzigartiger Bergwelt zu bieten, aber mit Wahl vor Ort, ob man sich dieser Herausforderung dann auch stellen will. Man kennt seine Tagesverfassung ja nicht schon vorher. Ich glaube, dass das Trekking im Langtang-Gebiet vielen Wünschen gerecht wird. Sportlich wird es sein, aber doch nicht so anstrengend, dass keine Energie übrigbleibt. Denn etwas Energie brauchen wir auch, um die ganz andere Landschaft, die ganz andere Kultur, die Menschen bemerken und würdigen zu können. Wer will, besteigt den 5.550m hohen Yala Gipfel. Wer nicht GipfelstürmerIn sein will, hat entweder zwei Tage Zeit, um die wunderbare Landschaft auf 3.700 m Höhe zu genießen oder geht mit bis zum Höhencamp auf 4.500m und verbringt dort einen Tag, bis die BergsteigerInnen abends wieder retour kommen. Dieses Trekking bietet Gelegenheit zu körperlicher Betätigung beim Erstürmen von Gipfeln, aber auch dazu, hochgelegene und isolierte Dörfer zu erkunden, Yakherden zu fotografieren, Gletscher aus der Ferne zu bewundern, mit tibetischer Kultur in Kontakt zu kommen. Weitere Vorteile: dieses Gebiet ist nicht so überlaufen wie die Annapurna- und Everestregionen und auch besser zu erreichen, ohne zeitlich oft unsichere Inlandsflüge oder tagelange Anfahrten. 
Diese Tour werde nicht ich begleiten, sondern mein bergbegeisterter Mann Kuno Sohm mit dem ihm bekannten Guide Ganesh, dazu später mehr.

Wir wandern 12 Tage lang in der Langtang Region. Langtang ist ein schmales Tal, das nicht weit entfernt von der tibetisch/chinesischen Grenze liegt und in West/Ost-Richtung verläuft. Im Norden liegt eine Reihe der ganz hohen Himalaya-Berge, dominiert vom Langtang Lirung (7246m). Im Süden sind die schneebedeckten Gipfel einer etwas niedrigeren Bergkette zu sehen, wie der des Gang Chhenpo (6388m) oder des Naya Kangri (5846 m). Das östliche Ende des Langtang Tales wird beschützt vom Dorje Lakpa (6966m). Wer zweifelt jetzt noch an atemberaubenden Ausblicken? Täglich gibt es unvergessliche Rundblicke wie auf den Nayakang, Ganjala, Jugal Himal, Langsisha, Morimoto bis zu über 8000m hohen Bergen wie den Sisapangma. Und nach unten hin fällt der Blick ins Lagtang Tal.

Die Menschen hier, die Tamang, sind tibetischen Ursprunges, die ihre Kultur bis heute aufrecht erhalten. Die religiösen Praktiken, Sprache und Kleidung haben mehr mit Tibet zu tun als mit den Einwohnern der niedrigeren Gegenden in Nepal. Das Dorf Langtang ist im tibetischen Stil, und einige der Klöster sind sehr sehenswert. Vielleicht sehen wir auch seltene Tiere in freier Wildbahn, geschützt durch den Langtang Nationalpark. Also, das wärs doch: eine nicht überlaufene Trekkingroute, dennoch ohne Inlandsflug gut erreichbar ab Kathmandu, mit Sicht auf spektakuläre Berge, Fluß- und grüne Landschaftsszenen, das Leben in abgeschiedenen Dörfern mit eigener Kultur erleben und wer will: rauf bis auf 5.550m!

1.+2. Tag Anreise
Flug nach Kathmandu, Transfer ins Hotel, erster Rundgang. Beim Abendessen lernen wir unseren Guide Ganesh kennen. Er gibt einen Überblick über die Tour, Vorfreude kommt auf.

3. Tag Fahrt nach Shyabrubesi (1460m)
Wir starten entweder mit dem öffentlichen Bus, mit Stopps acht Stunden lang – oder wir nehmen uns einen eigenen Jeep, dann geht es schneller. Auf kurvigen Straßen geht es durch unterschiedlichste Landschaften, ein spannender Tag, wenn auch ohne Gehen. Wir übernachten im hübschen Dorf Shyabrubesi in einer Lodge (das heißt immer in einem Zimmer mit 2 Betten). Es liegt an einem Bach. Sehenswert sind die kunstvoll geschnitzten Holzfenster.

4. Tag: Trekking von Shyabrubesi (1460m) zum Dorf Lama Hotel (2340m), 6 Std Gehzeit
Einen Kamm entlang geht’s durch die Hauptstraße von Shyabrubesi, zuerst vorbei an terrassierten Feldern, dann durch Wälder mit Eichen, Ahornbäumen, Erlen und schließlich Bambus. Es geht auf einer Brücke über den Fluß, und nun beginnen wir, bergauf zu gehen und schließlich wieder bergab auf 1550m zu einer Ebene. Es folgen Wälder mit sehr vielen Vögeln und Tieren wie Languren (Affen), Roter Panda, Wildschweine, Himalayabären. Es geht wieder bergauf auf 1850m in eine Gegend, wo bunte Wollsocken und Gürtel verkauft werden, und schließlich zu einer Hängebrücke auf 2000m. Entlang einiger Wasserfälle kommt man in eine Gegend mit trockeneren Wäldern - hier gibt es Pinien – ins Dorf Rimche, 2250m und schließlich ins Dorf Changtang, meist Lama Hotel genannt, auf 2380m. Hier übernachten wir wieder in einer Lodge in Zweibettzimmern.

5. Tag Trekking zum Dorf Langtang (3330m), 6 Std Gehzeit
Nach dem Frühstück geht es leicht, dann steiler bergauf, erste Blicke auf den Langtang Lirung (7246m). Wir kommen zuerst nach Gumnachok, dann nach Ghora Tabela auf 3000m Höhe. Dies ist ein tibetisches Wiederansiedelungsprojekt. Es geht allmählich bergauf, das Tal wird weiter. An Weideplätzen für Yaks wandern wir vorbei und an einigen Dörfern, bis man den buddhistischen Tempel (Gompa) eines Dorfes erblickt – eine Besichtigung ist möglich über Anfrage. Es geht wieder bergab in ein Tal, ein Bach wird überquert. An Gebetsmühlen und wasserbetriebenen Getreidemühlen geht es vorbei zum Dorf Langtang, 3500m hoch gelegen. Die Häuser haben flache Dächer in tibetischem Stil, und Steinmauern umschließen Felder mit Weizen, Buchweizen, Gerste, Kartoffeln. Hier ist auch das Hauptquartier des Langtang National Parks.
Die Sportlichen hätten vielleicht Lust und Kraft, noch weiter zu gehen, aber es reicht für heute: schließlich wurden sanft, aber doch 1000m Höhe gewonnen.

6. Tag Trekking zum Dorf Kyanjing (3730m), 3 Stunden
Nach dem Frühstück geht es um 8 Uhr los durch die gewundenen Wege des Dorfes hinauf auf eine Anhöhe, die von einem Chorten (Stupa) und langen Mani-Mauern dominiert wird. Wir kommen am kleinen Dorf Muna vorbei nach Singdum. Das Tal wird wieder weiter, also gibt es auch wieder Yakweiden. Zuerst über eine Brücke und dann über eine Moräne kommen wir zum Tempel (Gompa) von Kyanjin. Etwas unterhalb liegt das Dorf – mit einer Käsefabrik! Diese wurde 1955 mit Schweizer Hilfe gegründet und produziert nun jährlich über 7000kg Käse. Er wird von Trägern zur Molkerei nach Kathmandu gebracht.
An diesem Tag haben wir Zeit für Akklimatisation – die Umgebung des Gompa auf 3800m Höhe bietet sich an für Erkundungsspaziergänge. Hier wohnen wir in einer besonders netten Lodge. Wie immer in den Lodges haben wir Zweibettzimmer (Aufpreis Einzelzimmer möglich) und nicht den Schlafsaal.


7. Tag Trekking zum Yala Höhencamp (4500m), 5-6 Stunden Gehzeit
Wer will, bleibt im Dorf Kyanjing und macht hier Ausflüge in die schöne Umgebung.
Die Gipfelstürmer brechen auf zum Yala Höhencamp auf 4500m. Hier wird gezeltet, normalerweise 2 Leute pro Zelt, außer man bestellt ein eigenes.

8. Tag Zum Yala Gipfel (5550m) und retour ins Höhencamp, 6-7 Std. Gehzeit
Hier gibt es nochmals eine Entscheidungsmöglichkeit: man kann die Umgebung des Höhencamps erkunden, oder man bricht auf zum Yala Gipfel auf 5550m, sicher ein Höhepunkt der Tour. Zurück geht es wieder ins Höhencamp.

9. Tag Trekking retour ins Dorf Langtang, 4-5 Std Gehzeit
Nun kennen wir die Gegend bereits. Der Eindruck ist jedoch ein anderer, da wir die Richtung geändert haben. Übernachtung in einer Lodge

10. Tag: Trekking nach Lama Hotel (2340m), 6 Std Gehzeit
Der Retourweg lässt uns inzwischen ja schon „eingelaufenen“ Trekkern Zeit, den einen oder anderen Punkt anzusteuern, für den wir beim Hinweg keine Zeit hatten.  Übernachtung in einer Lodge

11. Tag Trekking nach Syabru Gau (2210m), 6-7 Std. Gehzeit
An diesem Tag geht es durch ein neues Gebiet – beim Hinweg waren wir weiter im Norden. Syabru ist ein nettes Dorf mit ca 70 Häusern, viele mit kunstvoll geschnitzten Holzfenstern. Übernachtung in einer Lodge.

12. Tag: Trekking nach Dhunche (2150m), 4-5 Std

Heute verlassen wir das Langtang-Tal. Nochmals Blicke auf die Bergwelt rundum, dann geht es durch Bambuswälder bergauf auf 2.300m. Ein wunderschöner Weg führt uns durch Pinien- und Rhododendronwälder nach Brabal und dann nach Dau Danda, einer Teestation mitten im Wald. Weiter geht’s ins Dorf Thulo Bharku, bekannt für die wasserbetriebenen Mühlen. Übernachtung in einer Lodge in Dhunche, dem Verwaltungssitz dieser Region.

13. Tag: Fahrt nach Kathmandu in einem eigenen Jeep.

14. Tag: Besichtigungstour in und um Kathmandu, Abschiedsessen

15. Tag: Heimflug ODER private tageweise Verlängerung
in der wirklich tollen Stadt Kathmandu.                                                                

Diese Tour wird ausnahmsweise nicht von mir begleitet, sondern von meinem Mann Kuno Sohm, einem begeisterten Berg-Geher. Als einheimischer Guide wird Ganesh dabei sein. Kuno und Ganesh kennen sich bereits von einer Trekking-Tour in Mustang/Nordnepal, die Ganesh hervorragend geleitet hat. Ganesh arbeitet für Niru, den ich schon seit sehr vielen Jahren kenne – er leistet mit seinem kleinen Reisebüro hervorragende Arbeit, spezialisiert auf Trekkings. Es ist ja kein Problem, in Nepal Organisatoren für welche Trekking-Tour auch immer zu finden – es ist aber nicht so einfach, auch qualitätsvolle Leistung zu bekommen: einen verantwortungsvollen, guten Guide, dessen Englisch man auch versteht, Träger, die nicht ständig um Trinkgeld betteln, gute Ausrüstung der Begleitmannschaft und, auch wichtig, gutes und ausreichendes Essen..

Die Gruppengröße ist beschränkt auf 5-9 Mitreisende.

Und was kostet das?

ab 850€ Flüge je nach Abflughafen, Buchungszeit

760€ pro Person für die Reisebegleitung von Kuno Sohm und die Organisation von Inge Sohm. Daraus werden ua auch die Reisekosten von Kuno gedeckt.

580€ an Niru für seine Leistungen vor Ort

  • Flughafentransfers
  • 4 Nächte mit Frühstück in einem guten Hotel in Kathmandu mit Air Condition, Basis Doppelzimmer
  • Ein Tag Besichtigung in Kathmandu incl Transport, guide, Eintritte
  • Ganesh als Guide, ab 6 Personen zwei guides, bei 9 Personen drei guides
  • Je ein Träger für 2 Personen – sie sind gut bezahlt und versichert
  • Weitere Träger, die die Zelte und Kochausrüstung ins Höhenlager bringen
  • Eigener Koch im Höhenlager mit Kochausrüstung etc.
  • Vollpension incl Tee und Kaffee während des gesamten Trekkings
  • Übernachtungen in guten und netten Lodges/Camp während des Trekkings - nicht im Schlafsaal, sondern in Zweibettzimmer, mit Bettwäsche (Einzelzimmer gegen Aufpreis möglich). Im Höhencamp 2 Nächte im Zweipersonen-Zelt.
  • Öffentlicher Bus von Kathmandu nach Shyabrubensi
  • Eigener Jeep für die Rückfahrt Dhunche -Kathmandu
  • Gebühren für den Langtang National Park
  • TIMS Gebühr

Nicht enthalten sind

  • Getränke wie Cola, Mineralwasser, Alkohol
  • 225 USD für einen Jeep bis zu 7 Personen für die Anfahrt, falls nicht der öffentliche Bus gewählt wird (Rückfahrt mit Jeep ist inbegriffen)
  • Trinkgeld an die Crew
  • Die Mittag- und Abendessen in Kathmandu
  • Eintritte, ev. Transport am zweiten Besichtigungstag in Kathmandu – Programm nach Wunsch.

Das alles klingt doch spannend, oder?
Wir freuen uns über Rückmeldungen.

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