| Mit dem Rad am Meer entlang, zu Fuß in den Dschungel. | |
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Wenn ich reise, arbeite ich meistens. Arbeit, die Freude macht.
Seit einer Radtour auf Borneo (Malaysia) hab ich das im Kopf: wieder einmal
gemütlich in Asien per Rad unterwegs sein. Nah am Land und an den Menschen
und doch schneller als zu Fuß sein. Durch Reisfelder fahren, am Meeresufer
entlang, durch Dörfer, landwirtschaftlich genutzte Flächen. Mit Möglichkeit
zum Baden, zum Schnorcheln, und natürlich soll auch ein Aufenthalt im
Dschungel nicht fehlen. Wir landen mit unseren Fahrrädern in Phuket. Per Auto lassen wir uns sofort ans Meer bringen, und hier stimmen wir uns ein oder zwei Tage lang ein. Mit schwimmen, schnorcheln, eben einfach faul sein oder auch mit kurzen Erkundungsfahrten per Rad. Eingewöhnen, einleben, ankommen. Und thailändisch essen! Zwei Tage werden wir dann an der Küste entlang nach Norden radeln. Einsame Sandstrände, Palmen, Sand, Dörfer. Wir kommen in einen Nationalpark, der dem Schutz von Meeresschildkröten dient. Über dieses Gebiet heißt es: „ Wer auf Disco, Pool und Erlebnisgastronomie verzichten kann, kommt hier unterm Strich in jeder Hinsicht besser weg. Scheinbar endlos ziehen sich nördlich von Phuket erstklassige, einsame Festlandstrände fast ohne Unterbrechung hoch bis zur birmanischen Grenze. Viele davon sind noch gar nicht erschlossen, und nur alle paar Kilometer wurden bisher Unterkünfte angelegt. Weite Naturschutzgebiete im Hinterland ermöglichen eine Vielzahl reizvoller Tagesausflüge in Urwälder und zu Wasserfällen. Empfohlen sei ein Besuch des Khao Sok National Park.“ (aus: Thailand, Polyglott Reisebuch 1999, S. 221) Und genau dorthin kommen wir auch. Wir wenden uns in der Höhe von Takua Pah ins Landesinnere und sind im Khao Sok Nationalpark. Wir geben die Räder in gute Verwahrung sind zu Fuß unterweg, auf Erkundung des Regenwaldes. Der tropische Urwald ist beeindruckend mit seinen Baumriesen und der so vielfältigen Vegetation. Vielleicht finden wir Orchideen, sehen die seltene Rafflesia? Eine Fahrt auf einem See ist möglich. Vielleicht übernachten wir hier auch. Irgendwann erreichen wir in der Nähe von Krabi wieder das Meer, Pause! Vielleicht machen wir einen Bootsausflug im Phang Nga Nationalpark. Diese Gegend fand ich so beschreiben: „...eine Landschaft von einmaliger Schönheit. Der von Norden kommende Gebirgszug läuft hier, zahllose Inseln bildend, ins Meer aus. Die Erosion hat den Kalkfelsen bizarre Formen verliehen. Grotten und Arkaden sind von der tropischen Vegetation malerisch überwuchert. Da das Meer zwischen den Felseninseln nur selten unruhig ist, kann man die immer wieder wechselnden Ansichten vom Boot unbeschwert genießen.“ (aus: Thailand und Burma, DuMont Kunst-Reiseführer S. 352) Möglicherweise wird der Reiseverlauf auch ganz anders sein. Wir werden sehen. Denn wir sind vier bis höchstens acht Teilnehmerinnen. Das heisst wir sind flexibel, nützen die Ortskenntnis unserer Führerin und können die Tour auf unsere Wünsche und Erfahrungen abstimmen. Es ist nicht nötig, schon in voraus zu wissen, wo wir am 12. Tag abends um 18 Uhr sein werden und was es dann zum Essen gibt. Wir werden in eher einfachen Unterkünften übernachten, Einheimische im Restaurant um einen Tipp bitten. Wie gesagt: im Land sein, nicht nur im Land reisen. Der Individualität meiner Reiseangebote entspricht nicht ein Pauschalpreis. Ich verrechne deshalb pro Person einen Fixbetrag für die Reiseleitung. Ihre eigenen Reisekosten bezahlen Sie vor Ort selbst, dazu kommt natürlich Ihr Flug. Transparent, klar, nachvollziebar. Womit müssen Sie also rechnen?
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