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Karibik. Kuba. Klangvoller geht es fast nicht,
oder? Wir werden vom 18.7. - 5.8.2006
in Kuba sein,
wer will mit Verlängerungstagen am Meer. Wir sind "einfach unterwegs":
nicht alles sehen wollen, dafür viel erleben. Wir werden uns auch am Land
aufhalten, Leute treffen und nicht nur das Land besichtigen. Das ist es, was
mir wichtig ist. Wir landen in Havanna, verbringen dort ein, zwei Tage. Dann
geht es in den Osten der Insel, dort werden wir uns hauptsächlich aufhalten.
Kuba hab ich deshalb als Reiseziel ausgewählt, weil Fernando, ein
kubanischer Bekannter, der nun seit einem Dreivierteljahr hier lebt, uns die
Wege ebnen wird. Vladimir, sein bester Schulfreund, ist Taxifahrer. Er wird
uns am Flughafen abholen und während der Reise fahren und begleiten.
Fernandos Familie freut sich jetzt schon, uns einzuladen und so einen wenn
auch indirekten Kontakt zu Fernando zu haben. Bei einem weiteren Freund,
einem typischen kubanischem Bauern mit einem Holzhaus inmitten seiner Felder
werden wir mindestens einen Tag verbringen. Ein Schwein soll uns zu Ehren
geschlachtet werden...Und wir werden den Regenwald erleben, wenn wir einen
Gipfel stürmen, und beim Schnorcheln aufpassen müssen, dass wir keinen
Sonnenbrand bekommen... Doch nun der Reihe nach:
Havanna: Vladimir holt uns am
Flughafen ab. Wir bleiben nicht lange in Havanna, höchstens 2 Tage - aber
doch lang genug, um die einzigartige Atmosphäre dort kennen zu lernen. Das
bedarf keiner weiteren Worte.
Fahrt in den Osten: wir besuchen die kleine Stadt Sancti Spiritus.
Kolonialer Charme, der nicht im 0815-Kuba-Programm vorkommt. Man erkennt an
den alten Häusern den relativen Reichtum, der hier während der spanischen
Kolonialzeit geherrscht hat. Viehzucht und Tabak machten dies möglich.
Wahrscheinlich übernachten wir hier.
Camagüey liegt am Weg, die drittgrößte Stadt in Kuba. Dennoch
gilt sie vielen als die atmosphärischte Stadt in Kuba, mit gewundenen engen
Gassen, alten Plätzen und unendlich vielen pastellfarbenen Kirchen. Typisch
sind hier die großen bauchigen Tonkrüge vor den Türen, in denen früher das
Regenwasser gesammelt wurde.
Las Tunas: hier und in der Umgebung liegt einer der Schwerpunkte
unserer Reise. Kaum jemand würde diese eher moderne Stadt in die genauere
Reiseplanung einbeziehen. Gerade das gefällt mir: zu sehen, wie das Leben
dort abläuft , wo nicht an jeder Ecke der Tourist schon erwartet wird. Wir
wohnen ein paar Kilometer außerhalb der Stadt in kleinen Bungalows, umgeben
von Bambushainen und einem kleinen See, in dem man schwimmen kann. Ein
wunderbarer Platz zum Ausruhen, Wandern, eben ganz wie man will.
Fernandos Eltern leben in der Stadt, auch der Opa erwartet uns schon.
Wir sind zum Essen eingeladen. Welch schöne Gelegenheit, eine kubanische
Familie kennen zu lernen. Da es schwer bis unmöglich ist, auf dem Postweg
etwas nach Kuba zu schicken (290 € Kosten für eine Foto-CD!), werden wir
unsere übrigen Flugkilos mit Geschenken von Fernando für seine Familie
füllen. Gegenüber von Fernandos Haus ist übrigens die Haupthaltstelle für
die Pferdekutschen, die hier zum täglichen Bild gehören. Ein Taxi
aufzuhalten könne dauern, eine Pferdekutsche aber sei immer in der Nähe.
Einen Tag verbringen wir bei Papito, einem Farmer außerhalb der Stadt
am Land. Ich habe Fotos gesehen von seinem Holzhaus, ganz im Grünen, auch
Pferde gibt es, falls jemand reiten will. Da Papito ein enger Freund von
Fernando ist, wird auch seine Familie sich freuen, uns zu sehen. Hoffentlich
stellt uns auch unser Begleiter Vladimir seine Familie vor, auch er
kommt aus dieser Gegend.
Wir fahren weiter über Bayamo nach Pilon, schon am Meer. Die
Fahrtzeit beträgt 5,5 Stunden - man sieht also, dass die Entfernungen nicht
so groß sind, wie es beim Studium der Landkargten scheint. Pilon lebte vom
Zucker, aber 2002 wurde das Zuckerwerk geschlossen. Nun ist es schwierig
dort, die Zukunft ungewiß. Wir wohnen natürlich nahe dem Strand!
Die Fahrt von Pilon nach Osten ist spektakulär. Immer wieder heißt es, dass
diese Strecke zu den schönsten in Kuba gehört. Links der steil abfallende
Gebirgszug der Sierra Maestra, rechts das Meer. Ungefähr in der Mitte des
Gebirges wohnen wir am Meer, wahrscheinlich recht einfach hier. Es handelt
sich um den Ausgangspunkt für unseren Gipfelsturm auf den 1972 m hohen
Pico Turquino. Wer lieber am Stand faulenzt, auch gut. Das entscheidet
jede/r vor Ort. Ansonsten geht es frühmorgens los, mit Führer natürlich.
Zuerst geht es durch den nebligen Regenwald mit Orchidee, Riesenfarnen,
Moosen. Wer schon ein mal in einem Regenwald war, kennt die wie verzauberte
Kulisse. Spät am Abend sind wir wieder zurück.
Wir besuchen die kleinen Orte und Buchten an der Küste. Baden und
Schnorcheln sind auch geplant, natürlich. Unser Endpunkt ist
Santiago de Cuba, bekannt für Lebensfreude, Musik, Karneval. Von hier
fliegen wir über Havanna wieder zurück. Für eine Verlängerunswoche bieten sich hier viele
Möglichkeiten.
An Kosten fallen an die Reisekosten
vor Ort - von den Unterkünften her wähle ich eher einfache Plätze, die aber
doch Atmosphäre haben sollten.
Weiters der Flug - da mache ich gern ein Angebot, an die 1000€ mit
Inlandsflug.
Planungs- und Begleithonorar Inge Sohm: 645 € pro Person - daraus bezahle
ich meine eigenen Reisekosten mit Ausnahme gemeinsamer Taxikosten, die auf
die Mitreisenden aufgeteilt werden. Ich rechne mit 2200 € Gesamtkosten.
Termin 18.7.-5.8.2006
Hasta luego! Bis bald, und zwar in Kuba! Ich
würde mich freuen. |