| Oasentour, Pyramiden, Nil: Ägypten! |
|
|
Am Montag beginnen wir unsere Fahrt in die Libysche Wüste westlich von Kairo. "Sandmeeere, Wanderdünen, bizarre Felsformationen oder Dattelpalmenhaine in den Oasen, die sagenumwobenen Spuren von Alexander und dem verlorenen Heer des Perserkönigs Kambyses - phantastisch muten Landschaft und Geschichte der westlichen Wüste an", so heißt es in einem Reiseführer. Wir steigen in einem kleinen Hotel in Bahariya ab, erkunden die Oase.
Vielleicht haben Sie schon
FOTOS
gesehen von den faszinierenden Kalkstein-Felsformationen in der sogenannten
weißen Wüste. Der Wind hat durch Erosion meterhohe, bizarre Skulpturen
geschaffen. Dort sind wir am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag mit
unserer Kamelkarawane unterwegs. Einheimische Begleiter zeigen uns ein
"grandioses Erosions-Theater, das von schwarzen Tafelbergen zu weißen
Kalksteindomen, von goldenen Sandmeeren zu Geröllebenen wechselt". Auf den
Fotos auf dieser Homepage erkennen Sie sehr schön die eigenartigen
Formationen, die der Wind erzeugt hat. Es ist eine Frage der Zeit, bis auch
diese Skulpturen vom Wind eingeebnet sind, wie weiter südlich. Dort mutet
die Landschaft teilweise wie schneebedeckt an.
Wir kommen auch zum
Kristallberg mit seinen in verschiedenen Farben glitzernden durchsichtigen
Kristallbrocken. Vielleicht fliegen wir am Freitag nach Kairo und dann weiter nach Europa. Da sich aber Egypt Air seit vielen Wochen ziert, der AUA diese Rückflüge zu bestätigen, nehmen wir eventuell auch Donnerstag abend den Nachtzug. Er ist überraschend modern. Wir wählen Liegeabteile für je zwei Personen. Ich bin bereits zweimal mit dem Zug gefahren, er ist empfehlenswert. Essen gibt es im Zugabteil. Dann kann man die Bar besuchen. Das letzte Mal gab es dort fast ein Fest, da einer der beiden Kellner seinen Job umdeutete, zum Unterhaltungskünstler wurde und mit den Gästen zu arabischer Musik tanzte. Auf jeden Fall werden wir, da bin ich mir fast sicher, auf dem Rückflug zurückblicken auf spannende Tage: auf den Aufenthalt in der größten Stadt Afrikas mit all ihren Gegensätzen zwischen Moderne und Geschichte, auf unser erfolgreiches Feilschen im Basar, unsere Übernachtungen unter dem Sternenzelt in der Wüste, den Umgang mit den Kamelen, unser Staunen über die Dimensionen in Karnak, über den Nil. Und wir werden eine kleine Ahnung erhalten haben, wie Menschen in einer anderen Kultur leben und denken. Inshalla, würde ein Ägypter nun sagen – so Gott will. Neben la (nein) und schukran (danke) kennen wir somit auch drei der "wichtigsten" arabischen Vokabeln. Wär doch schön, wenn Sie mitkommen und sie ausprobieren! |