Reisen und Trommeln in Senegal

 

Ich hatte keine Ahnung vom Trommeln, bis ich in einem Trommelworkshop mitmachte, den Caroline Séne leitete. Hat mir gefallen. Gut hat sie das gemacht. Mit viel Temperament, aber auch Sinn fürs Leise, Meditative und mit großer Kompetenz. Caroline hat einen besonderen Zugang zur afrikanischen Musik und zum Trommeln, denn ihr Mann stammt aus Senegal und ist Musiker. Wir werden seine Familie besuchen und dort in der Nähe unseren Stützpunkt haben, in M´Bour, 83 km südlich von Dakar. Diese Kleinstadt am Meer lebt vom Fischfang: Fische frisch, getrocknet, geräuchert.
Wir werden jeden Tag mit Trommeln beginnen und beenden und natürlich auch gemeinsam mit Mitgliedern und Freunden der Familie Séne Musik machen. Es ist nicht nötig, Trommelkenntnisse zu haben. Caroline ist dafür zuständig, uns auf uns verständliche Weise Trommeln beizubringen oder zumindest nahezubringen. Im Spiel mit ihren Verwandten können wir das dann ausprobieren und erleben, was es heißt, das Trommeln im Blut zu haben.
Ansonsten gestalten wir ein sehr individuelles Programm. Es gibt täglich Ausflüge, an denen man teilnehmen kann, man kann aber auch auf eigene Faust die Gegend erkunden, am Strand faulenzen, zum dritten Mal den schönen Markt in M´Bour besuchen. Wer Lust hat auf Hochseefischen, kann von hier aus Tagestouren mitmachen zu den großen Fischschwärmen.
Wir werden den Wald von Nianing besuchen mit seinen Akazien, Affenbrotbäumen (Baobabs) und Borassus-Palmen. Ausflüge zu einigen Dörfern in der Umgebung enden sicher mit einem Bummel durch die Handwerksmärkte. Schnitzereien, Bein- und Hornprodukte, Körbe, Töpferwaren und auch Gold- und Silberschmuck findet man hier. Wahrscheinlich werden wir auch die kleine Stadt Joal besuchen mit den vielen Kolonialhäusern aus den 19. Jahrhundert, eine Hinterlassenschaft der Portugiesen. Und eine Insel in der Nähe, Pirogen stehen für die Überfahrt bereit. Man kann frischen Austern fast vom Boot aus ernten. Die "kleine Küste" südlich von Dakar bietet weiße Sandstrände mit Kakaobäumen und Kapokbäumen. Ganz in der Nähe kann der typische afrikanische Urwald besucht werden. Für Wanderungen, sei es an der Küste entlang oder von Dorf zu Dorf Richtung Landesinneres, steht uns ein einheimischer Begleiter zur Verfügung. So werden wir in diesen 14 Tagen viel sehen, viel hören, viel erleben mit dem besonderen Glück, über Caroline von vornherein Kontaktmöglichkeiten zu dort lebenden Menschen zu haben.

Die Reisezeit ist noch nicht fixiert. Wir denken an den Spätsommer oder Herbst 2002. Das Datum kann daher mit den ersten InteressentInnen abgestimmt werden. Die Kosten richten sich nach Ihrem persönlichen Programm. Als Anhaltspunkt: 

Reiseleitung Inge Sohm incl. täglicher Trommelworkshop Caroline Séne: 680 € pro Person für 15 Tage

Zusätzlich Ihre Reisekosten je nach Ihrem persönlichen Programm, vermittelt über mich zT. vor Ort ca:

  • Ihr Flug (zB ab Zürich derzeit knapp 1000 € - ich vermittle Ihnen ein passendes Angebot)
  • Ihr Hotel, zB Doppelzimmer in einfachen Mittelklassehotels ab 15 € /Person oder gemeinsamer Bungalow am Meer
  • einheimischer Wanderführer 25 € /Tag
  • Bus, Sammeltaxi sind preiswert.

Sie entscheiden vor Ort, ob Sie wandern wollen, ob Sie einen Ausflug machen wollen, mit dem Bus oder dem Taxi  oder ob Sie lieber alle Tage am Meer verbringen. Die Flexibilität, die Sie im Urlaub erwarten und bekommen, wirkt sich auch im Preis aus. Fair play.

Diese Reise wird durchgeführt ab 6 TeilnehmerInnen.

Fotos in Vorbereitung