| Herausforderung Kilimanjaro. Fragen 2+3. |
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Frage 2: Schaffe ich das? Wie kann ich mich vorbereiten? Die Tour auf den Kilimanjaro sei auch für ungeübte Bergsteiger machbar, heißt es. Seit ich so manche Menschen gesehen und gesprochen habe, die sich auf den Weg machten bzw. retour kamen, glaube ich das auch. Ausschlaggebend sei weniger eine gute Kondition als vielmehr die Höhenverträglichkeit—und die kann nicht trainiert werden. Hier ist hilfreich, eher eine längere Route zu wählen, um in der kritischen Höhe mehr Anpassungszeit zu haben. Denn schließlich wird ein Höhenunterschied von über 4000 Metern bewältigt. Man sollte sich also gesund fühlen und dennoch unbedingt eine ärztliche Kontrolle machen lassen, Herz und Kreislauf checken lassen etc. Und sich sagen: der Weg ist das Ziel. Wenn ich mich wirklich nicht gut fühlen sollte, bleibe ich auf einer Hütte oder beginne mit einem Guide den Abstieg. Auch ohne Erreichen des Gipfels sei jeder Tag des Aufstieges ein ganz eigenes Erlebnis.
Frage
3. Von Gruppengröße bis Essen, von Gepäcktragen bis Zelt—wie funktioniert
das? Die Bergbesteigung ist nur in Begleitung eines zugelassenen Bergführers erlaubt, der von Assistant Guides, Koch, Trägern unterstützt wird. Ich habe sehr große Gruppen gesehen, die den Aufstieg begannen, dann auch wieder einzelne Paare. Empfehlenswert dürfte eine wird Gruppengröße ab 4 Personen sein. Wenn jemand umkehrt, sind die anderen dennoch nicht „allein“. Die Gruppe wird normalerweise von einer überraschend großen Crew begleitet. Bei 4 Personen hat unsere Gruppe im Jahr 2001 folgende Begleitmannschaft gehabt: 1 Guide, 2 Assistant Guides (falls jemand umkehrt, wird er von einem Assistant Guide begleitet), 1 Koch, x Träger. Diese tragen die Rucksäcke der Bergsteiger (die nur einen Tagesrucksack tragen müssen), Lebensmittel, je nach Route Zelte etc. Der Koch sorgt für rechtzeitiges Essen, erwartet die Bergsteiger, wenn sie das Lager erreichen, meist schon mit Tee. Die Träger sind auch verantwortlich für den Aufbau der Zelte. |