Serengeti und Ngorongoron-Krater.

 

Nur die Giraffen finden sich hier nicht ein, da ihnen die Kraterwände zu steil sind. Aber die Big Five sind da: Löwe, Nashorn, Elefant, Büffel und Leopard (letzterer hat sich uns auch hier nicht gezeigt). Sie wissen, dass sie hier Wasser finden. Das Herz der Landschaft auf dem Kraterboden, die einen eigenen Mikrokosmos bildet, ist der See. Ein Sodasee, bevölkert von unzähligen Flamingos. Es ist ein schönes Bild, wenn die hellen Tiere aufsteigen und dabei die überraschend knallroten Felder ihrer Flügel sichtbar werden. Ein Fluss mündet hier und bildet zuvor noch große Sümpfgebiete. Flusspferde und auch  Kormorane, Nilgänse, Reiher, Ibisse, Rosapelikane zeigen sich hier. Ein Waldgebiet mit weit ausladenden Akazien befindet sich im Süden, Elefanten, Marabus, Büffel, Antilopen, Leoparden ziehen hierher. Strauße, Hyänen, jede Menge der dekorativen Zebras, Gnus, sie zeigen sich alle bereitwillig, furchtlos, betrachten die Landrover wohl inzwischen als Artgenossen. Nur bei den Löwen, Nashörnern und Leoparden ist es schwieriger, sie auszumachen. Die Fahrer der Landrover haben einen geübten Blick und verständigen sich untereinander beim Vorbeifahren, jeder hat den Ehrgeiz, möglichst viele Tierarten zu zeigen. Und kaum lassen sich die Löwen in der Nähe der Fahrwege nieder - diese dürfen nicht verlassen werden - stehen eine Anzahl Landrover am Straßenrand mit bewundernden Touristen, die darauf warten, dass die tagsüber faulen Löwen den Kopf heben.
Mittags gibt es ein Picknick. Zwei dafür vorgesehen Plätze wurden ausgewiesen, und hier darf man auch das Auto verlassen, was ansonsten streng verboten ist. Uns so geht der Tag rasch vorbei, mir einer Rundfahrt durch den Krater. Am Spätnachmittag geht es wieder retour, hinauf die Kraterwand, zu einer Lodge, von deren Terrasse aus man nochmals den schönen Blick in den Krater genießen kann.

Ein Besuch der Serengeti und des Ngorongoro-Kraters kann verbunden werden mit einer Besteigung des Kilimanjaros, einem Aufenthalt auf einer alten Kaffee-Plantage, der Besichtigung interessanter Projekte (unvergessen Mama Ana und ihr Frauenprojekt hoch oben am Fuß des Mount Meru), mit Wanderungen, dem Besuch eines wirklich schönen und urtümlichen Massai-Marktes, mit Sansibar und....

Der Preis ist abhängig vom Reiseplan, und der Reiseplan wieder ist abhängig von Ihrem Budget. Gerade hier kann beides wunderbar aufeinander abgestimmt werden, Luxus und einfaches Leben liegen nebeneinander. Reden wir als zuerst darüber, was Sie interessieren würde, und ich mache Ihnen dann gerne ein Angebot. Als Anhaltspunkt:

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