| Im Kathmandutal in Nepal. 31.3. - 14.4.2008 |
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download der Reisebeschreibung in word Daraus ergab sich das Konzept für unsere Reise Anfang April: zwei Tage in
und um Kathmandu. Dann
bleiben wir die restlichen Tage in einem alten Dorf, in Dhulikel. Von hier
aus machen wir Besichtigungen, von hier aus wandern wir, von hier aus
genießen wir den Blick auf die Berge, und hier erhalten wir einen Einblick
ins Dorfleben. Es ist selten, dass man in einem Land von einer Station aus
so viel unternehmen kann. Schön, einmal auch irgendwo anzukommen und
wirklich lange zu bleiben, ohne nomadisch von Ort zu ort zu ziehen. Auch das
hat natürlich seine Reize, aber ich bin ganz sicher, dass wir diese Art von
"weniger ist mehr" intensiv genießen werden. Beim Bummel durch die große Altstadt von Kathmandu ist es vorzuziehen,
sich im wahrsten Sinne des Wortes zu verirren, einfach treiben zu lassen.
Früher oder später fährt man eben mit einem der Minitaxis wieder an einen
bekannten Ort. Man trifft auf viele Szenen, die dörflichen
Charakter haben, zB immer wieder auf kleine Gemüsemärkte. Als ich zur Zeit
der Reisernte in Kathmandu war, war in vielen Innenhöfen dasselbe Bild zu
sehen, und das mitten in einer Großstadt: Berge von Reis lagerten in der
Mitte, der von den Hüllen getrennt werden sollte. Der letzte Vorgang
war, etwas Reis in eine große geflochtene Schale zu geben und diesen in die
Luft zu werfen, damit der Wind die leichten Hüllen forttragen konnte. Svayambhunath: dieser Stupa liegt westlich von Kathmandu auf einem Hügel und gilt als älteste religiöse Stätte des Tales. Er ist umgeben von Rasthäusern, Souvenirläden und tibetischen Klöstern, die Atmosphäre ist sehr speziell. Pashupatinath: hier befindet sich das bedeutendste hinduistische Heiligtum, dem Gott Pashupati geweiht. An den Stufen zum Wasser, den Ghats, nehmen Gläubige ihre rituellen Waschungen vor und beten. Verbrennungszeremonien finden statt. Gläubige besuchen die vielen Tempel und passieren zuvor die Straße der Bettler, die rechts und links sitzend die ihnen zustehenden Almosen erwarten, Geld oder auch Nahrungsmittel. Über 60 Votiv-Linga-Tempelchen am anderen Flussufer sind nicht nur Wohnort unzähliger Affen, sondern auch von Sadhus, heiligen Männern, die hier mehr oder weniger heilig auf oft kuriose Art Aufmerksamkeit erregen und Fotogeld kassieren. Meine Eindrücke dort gehören sicher zu den tiefsten, die ich von Nepal mitnehmen konnte. Hier habe ich viel Zeit einfach nur mit Zusehen verbracht. Bodnath: diese Stupa ist der größte Sakralbau der Gegend: er misst 40 m in der Höhe und im Durchmesser. Sicher haben Sie schon irgendwann ein Bild davon gesehen mit dem Augenpaar von Buddha auf goldenem Hintergrund. |