Berg Athos - for men only.  

 

Nur Männer dürfen hin auf den östlichen der drei Finger von Chalkidike. Und das schon fast 1000 Jahre, sagt man. Denn so alt ist die Geschichte des orthodoxen Mönchtums auf dem Berg Athos. Und das ist nicht die einzige Besonderheit.
Die 20 mächtigen Klöster sind Zentrum der Orthodoxie, haben jedoch verschiedene Ausrichtungen: griechisch-, bulgarisch-, serbisch-, russisch-orthodox.  Der Tag beginnt abends. Um 20 Uhr, streng nach dem Julianischen Kalender. Es gibt einen Wechsel von "ora et labora", von beten und arbeiten. Man wird eingeladen, als Gast bei der Feier der "Heiligen Liturgie"  dabei zu sein, zumindest in den meisten Klöstern.  Überhören könne man es nicht, das nächtliche Zusammenrufen der Mönche zur Mette. Denn dann geht einer von ihnen mit dem Simantron durch den Klosterhof, dem hölzernen Schlagbrett  aus Zypressenholz,  auf dem er mit einem Hammer  unterschiedlich hallende Töne erzeugt, je nachdem, ob er mehr in der Mitte oder mehr am Rand schlägt. Die Atmosphäre im Kirchenraum sei eine ganz besondere, geprägt von Weihrauch, Kerzenschein, dem Beten und Singen der Mönche. Da die Messe stundenlang dauert, gerät man teilweise in eine Art Dämmerzustand, in Halbschlaf auch, gestützt von den hohen Kirchenbänken. Anschließend versammeln sich die Mönche im Refektorium zum Mahl, meist gemeinsam mit dem Besuchern. Eindrucksvoll sei dies. Es wird nicht gesprochen während des Essens, ein Vorbeter liest vor. Wenn der Abt mit dem Hammer auf den Tisch schlägt, ist das Mahl vorbei, auch wenn der Besucher vor lauter Beobachten noch den Teller voll hat. Man steht auf und verläßt hinter den Mönchen den Raum.
Allerdings ist es eine Überwindung, nachts dem Simantron zu folgen, denn die Besucher sind müde. Müde vom Wandern untertags. Man darf nur eine Nacht in einem Kloster übernachten und muß dann weiterziehen. Man ist Pilger, nicht Urlauber. Auf uralten, oft noch mit Steinen gepflasterten Wegen wandert man von Kloster zu Kloster, meldet sich zum Begrüßungsritual, das aus Wasser und einem Glas Tsipouro sowie süßem Loukoumi besteht. Wenn es noch nicht Abend ist, zieht man weiter. Die schöne südliche Landschaft, immer wieder Ausblicke auf die imposanten Klostergebäude oder auch nur auf kleine Einsiedeleien, im Süden aufs Meer, die Kontakte mit den weltabgewandten Mönchen und die ganz eigene Atmosphäre in den Klöstern können süchtig machen. Manche Begeisterte kommen immer wieder, ich kenne einige davon. Vielleicht trägt dazu auch bei, dass nichtorthodoxe Besucher nur 4 Tage auf der Halbinsel verbringen dürfen - zehn Personen täglich bekommen ein Visum, weltweit! Wie man das anstellt? Dabei helfe ich Ihnen: Genehmigung einholen, Route überlegen, sich in den Klöstern anmelden, persönlich (anders geht es nicht...) das Visum in
Ouranoupolis besorgen, Ausrüstungsliste. Ohne Know How kein Pilgerdasein.
Faxe etc werden nach meiner Vorlage von Ihnen selbst versandt, ebenso Hotelreservierung etc. Es hat sich als zu kompliziert erwiesen, wenn ich die Daten alle einhole und weitergebe.

Leistungen, Kosten:

  • telefonische Routenberatung durch meinen Mann, mehrfacher Athos-Pilger (man kann mehrere Jahre je 4 Tage pilgern, ohne in denselben Klöstern zu übernachten)

  • Einholung Ihres Visums durch mich

  • Klosteranmeldungen durch Sie nach meinen Fax-Vorlagen incl. Faxnummern

  • Angebot Flugtickets durch mich und auf Wunsch Buchung

  • telefon. Reservierung Hotelzimmer nach meinem Vorschlag durch Sie

  • Taxiabholung ab Flugplatz über Vermittlung des Hotels oder Beratung Busanfahrt durch mich

  • Ausrüstungsliste und Verhaltensvorschlägen "1x1 für Athospilger"

  • Lesetipps, Kartentipps

Für diese Leistungen verrechne ich im Jahr 2008: 160 €  plus 20% Mwst. pro Pilger. Bei mehr als 4 Personen 130 € + Mwst pro Person.

Ihre weiteren Kosten:
4 Tage Visum Berg Athos mit Übernachtungen und Klosteressen gesamt ca. 50 €
Flug nach Saloniki, am Wochenende günstiger, von gut 200-500 €
preisgünstige Hotel-Übernachtungen in Ouranoupolis (Grenzhafen), dort Verpflegung
Bus- oder Taxianfahrt

Falls Sie eine Athos-erfahrene, das heißt männliche Begleitperson wünschen, die Ihnen während Ihrer Pilgerzeit jede Entscheidung abnimmt: das vermittle ich gerne, bitte anfragen

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